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Westlicher Buddhismus

Der Buddhismus wurde in der westlichen Welt erst seit dem ausgehenden 19. Jh. richtig bekannt. Ab Mitte des 20. Jh. wurde er vor allem über die Jugendszene, aber auch durch Vermittlung der Philosophie, der Natur- und Humanwissenschaften (Physik, Biologie, Psychologie) zunehmend zu einer Alternative zum etablierten, doch immer mehr unter Glaubwürdigkeitsverlust leidenden Christentum. Heute sind fast alle aus Asien kommenden buddhistischen Strömungen auch in der westlichen Welt vertreten. Großen Zulauf finden vor allem die unterschiedlichen Richtungen des tibetischen Buddhismus und die aus Japan kommende Zen-Lehre.

Es gibt aber auch Strömungen innerhalb der westlichen buddhistischen Szene, die einen eigenständigen westlichen oder abendländischen Buddhismus anvisieren. Sie machen geltend, dass die in Asien entstandenen und nach dem Westen verpflanzten Traditionen nicht in allem dem Verstehenshorizont des westlichen Geistes entsprechen und also auf lange Sicht kaum erfolgreich sein werden. Wohin die Entwicklung tendiert, wird die Zukunft weisen.