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Tod und Wiedergeburt

Mit der Frage nach Tod und Wiedergeburt sind wir schon beim ersten Kernpunkt der Erkenntnis Buddhas angelangt. Er ging bei seinen Überlegungen von der Tatsache aus, dass jedes Leben – das einer Ameise, genauso wie das eines Menschen – immer mit dem Tod enden muss, und danach die nächste Geburt kommt. Im alten Indien war es damals normal, an Wiedergeburten zu glauben. Keiner bezweifelte, dass alle, die leben, unendlich oft in der Zukunft wiedergeboren werden und vorher schon unendlich viele Leben hinter sich hatten. Wer jetzt Mensch ist, konnte in einem früheren Leben ein Fisch, ein Käfer, ein Mensch, ein Geist, sogar ein Gott gewesen sein.

Wie man sich in diesem jetzigen Leben verhält, davon hängt ab, als was man im nächsten Leben wieder geboren wird. Wer anderen Ungutes tut, muss damit rechnen, dass ihm in einem nächsten Leben aufgrund karmischer (Karma) Zusammenhänge ein Gleiches geschieht. Man erntet die Früchte seiner Taten – das ist das Prinzip, das der Wiedergeburtslehre zu Grunde liegt.