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Sexualität

Im Buddhismus ist die Sexualität ein normaler Ausdruck menschlicher Bedürfnisse. Also kennt er in dieser Frage keine einschränkenden Gebote oder ein Verbot sexuellen Verhaltens auch außerhalb der Verbindung von Mann und Frau. Homosexualität, vor- oder außerehelicher Geschlechtsverkehr unterliegen deshalb keiner besonderen Regelung. Dem Buddhismus geht es nicht um abstrakte Ge- oder Verbote, die dann doch nicht eingehalten werden, sondern um die Entwicklung eines im Menschen selbst verankerten sittlichen Empfindens sowie um Einsicht in die positiven oder negativen Folgen der eigenen Handlungen. Grundsätzlich gilt, in allen Verrichtungen des Lebens eine bewusste, achtsame und somit respektvolle Haltung zu zeigen und niemandem Leid und Schaden zuzufügen. Also werde ich möglichst alles meiden, was diesen Prinzipien zuwiderläuft. Wer mit der Sexualität selbstsüchtig, unachtsam und leichtfertig umgeht, wer seine/n Partner/in, Kinder oder Schutzbefohlene betrügt, verletzt und schändet oder ganz allgemein seine sexuellen Neigungen anderen aufnötigt, verletzt die Würde des anderen und schadet in Verletzung der Eigenwürde letztlich auch sich selbst.

Fazit: Nichts ist verboten, doch ist im Blick auf die Würde des Menschen nicht alles erlaubt, was nicht verboten ist.