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Meditation

Die Meditation, Versenkung, Kontemplation, Innenschau oder spirituelle Betrachtung spielt im gesamten Buddhismus eine herausragende Rolle. In der Meditation findet der Mensch – fern vom Getriebe des hektischen Alltags – die innere Ruhe und Entspannung, die es ihm ermöglicht, in vertiefter Weise zu einer anderen Ebene der Wirklichkeitserfahrung vorzudringen.

Der Buddhismus kennt eine Vielzahl von Meditationsmethoden. Allen gemeinsam ist die von Achtsamkeit getragene Beherrschung von Körper und Geist. Letztlich geht es aber nicht darum, etwas zu erreichen, sondern darum, sich selbst in einen Zustand zu versetzen, in dem alle Emotionen und verwirrenden Gedanken zur Ruhe kommen.

Nicht alle Menschen verfügen über meditative Fähigkeiten und ausreichend Geduld, sich der Kontemplation zu widmen. Sie ist ein langer und auch harter Übungsweg, auf dem sich nichts erzwingen lässt. So ist die Meditation denn auch nicht vorgeschrieben und man kann auch ohne meditative Befähigung ein erfülltes Leben als Buddhist führen. Übrigens kann man überall meditative Erfahrungen sammeln; etwa beim Bergsteigen, Wandern, Kochen, Musizieren oder im Erfahren tiefer Liebe und Zuneigung usw. Bei aller Bedeutung, die der Meditation zukommt, muss auch gesehen werden, dass sie nur einen Teilbereich des Buddhismus darstellt. Genauso wichtig ist eine achtsame Lebensführung, in der die ethischen Aspekte der Lehre (Güte, Mitgefühl, Friedfertigkeit, Geduld, Toleranz usw.) zum Tragen kommen.

Einen interessanten Beitrag zum Thema Meditation in Gefängnissen, findet Ihr in unserem Blog.