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Ethik

Ethik ist die Lehre vom “rechten Leben” oder vom “rechten Sich-Verhalten”. Ihr geht es um die Frage, wie der Mensch handeln soll, um die Frage von “Gut und Böse”; also darum, was der Einzelne zum eigenen und zum Nutzen anderer tun und lassen soll.

Wer klug ist, versucht deshalb ein Leben zu führen, bei dem er anderen Gutes tut, statt ihnen zu schaden. Allerdings sollte der Grund für die gute Tat frei sein von egoistischen Gedanken, die nur auf eigene Vorteile zielen. Man soll das Gute einfach um des Guten willen zu tun, ohne Absicht und ohne Hoffnung auf irgendwelchen Lohn, wie positive Feedbacks, Anerkennung oder himmlische Belohnung.

Der Buddhismus verfügt über keine religiösen Gebote, die einem vorschreiben, wie man zu leben hat. Er nennt lediglich einige Grundsätze, die einem zeigen, wie man sich selbst und andere vor Schaden bewahren und Leiderfahrungen vermeiden kann. Die wichtigsten sind: Das Meiden von Leidzufügung (Töten, Verletzen [auch psychische Verletzungen]), Freundlichkeit, Mitgefühl, Geduld, Nachsicht und Toleranz. Diese und andere Lebensregeln sind nutzvoll nur dann, wenn sie auf eigener Einsicht und freiwilliger Entscheidung beruhen. Eine religiöse Instanz (Gott, Kirche), die imstande wäre, bindende Anordnungen im Sinne eines Glaubensbefehls zu erteilen, gibt es nicht.

Im Zentrum buddhistischer Ethik steht, dass man bei all dem, was man tut, bewusst und achtsam handelt und dass man das, was einem selbst und anderen schadet, meidet.