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Eine Religion ohne Gott

Eine Religion ohne Gott ist den meisten Menschen unverständlich. Tatsächlich ist der Buddhismus jedoch eine Lehre, die ohne Gott auskommt. Er ist daher atheistisch (sich auf keinen Gott beziehend) oder gottfrei. In der buddhistischen Mythologie erscheinende “Götter” oder “Gottheiten” sind nicht wirklich existent, sondern lediglich Sinnbilder (Metaphern) bestimmter Bewusstseinszustände.

Bleibt anzufügen, dass auch Buddha keine Göttlichkeit beansprucht. Buddha ist kein Erlöser, kein Heiland, kein Gesandter Gottes, kein Prophet. Er ist ein gewöhnlicher Mensch, der seine Einsichten lehrend verkündete. Im Buddhismus ist kein Glaube (Fürwahrhalten) gefordert. Angesprochen ist allein die eigene Einsichtsfähigkeit.

Gibt es keinen allmächtigen Gott, dann gibt es auch keine von einem allmächtigen Wesen erschaffene Welt. Der Buddhismus betrachtet die Entstehung von Welt und Kosmos auf der Grundlage einer dynamischen, fortschreitenden und sich selbst steuernden Entwicklung ohne göttlichen Eingriff.