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Category — Allgemein

Das Leben des Buddha als Hörspiel für Kinder auf Bayern2

Pfingsten bei radioMikro:

Das Leben des Buddha als Hörspiel für Kinder


radioMikro, das Kinderradio auf Bayern 2, hat an Pfingsten ein dreiteiliges Hörspiel für Kinder im Programm. Darin geht es um das Leben von Buddha. Der Buddhismus ist eine Religion, die in dem Land Indien entstanden ist. Heute leben die meisten Buddhisten in China.

Ursprung dieser Weltreligion sind die Lehren von Siddhartha Gautama, der vor ungefähr 2.500 Jahren in Indien gelebt hat. Er gilt als der „historische Buddha“. Das Wort „Buddha“ heißt übersetzt „Erwachter“. Schon nach seiner Geburt wurde vorausgesagt, dass er Weisheit in die Welt bringen werde.

Das Hörspiel für Kinder „Das Geheimnis des Buddha“ ist für Kinder ab 10 Jahre aber auch für Erwachsene. Es beginnt zunächst mit seinem Tod: Mitten in der Nacht werden die Geschwister Siri und Tissa von einem Erdbeben wachgerüttelt. Auf der Suche nach einer Erklärung treffen sie am nächsten Morgen den alten Herrn Ananda, der ihnen sagt, dass diese Erschütterung von Erde und Himmel durch den Tod des erhabenen Buddha ausgelöst wurde. Wer aber war dieser Buddha, von dem es heißt, er sei kein gewöhnlicher Mensch gewesen, sondern in allem vortrefflich, vollendet? Der Alte erzählt den Kindern die spannende Lebensgeschichte Buddhas und die beginnt mit dem kleinen Prinzen Siddharta.

Vorlage für das Hörspiel war das Buch „Das Geheimnis des Buddha“ von Andrea Liebers, erschienen im Peter Hammer Verlag 2007.

„Das Geheimnis des Buddha“

Hörspielfassung von Andrea Liebers und Justyna Buddeberg-Mosz

für Kinder ab 10 Jahre

Musik: Zoltan Lantos

Mit Helmut Stange, den Kindern Mira Dietl und Kai Freisem u. v. a.

Regie: Justyna Buddeberg-Mosz

Produktion: Bayerischer Rundfunk 2009

Teil 1: „Das Geheimnis des Buddha – Das sechste Erdbeben“
am Pfingstsamstag, 22. Mai 2010.

Teil 2: „Das Geheimnis des Buddha – Die Erleuchtung“
am Pfingstsonntag, 23. Mai 2010.

Teil 3: „Das Geheimnis des Buddha – Der große Lehrer“
am Pfingstmontag, 24. Mai 2010.

Jeweils von 14.05 Uhr bis 15.00 Uhr in radioMikro auf Bayern 2.

www.br-kinderinsel.de

www.bayern2.de

Quelle: Presemitteilung des BR

Mai 7, 2010   1 Comment

Zweifel


Jeder von uns kennt die Momente, in denen wir immer wieder an uns zweifeln. Bei dem einen ist es mehr, bei dem anderen weniger. Dennoch bleibt der Zweifel bei vielen von uns ein ständiger Begleiter. Sicherlich habt ihr bereits einige Situationen erlebt, in denen ihr an euch selbst gezweifelt habt. Nehmen wir als Beispiel ein zu haltendes Klassenreferat. Obwohl ich mich vorbereitet habe und den Inhalt meines Themas kenne, ist meine Aufregung vor der Klasse zu stehen so groß, dass ich plötzlich keinen Ton herausbekomme. Warum ist das so? Und was sagt unser Buddha dazu?

Wenn wir zweifeln, dann haben wir Bedenken, die uns nicht vorankommen lassen. Der Zweifel hindert uns sozusagen daran etwas zu tun, wozu wir doch eigentlich in der Lage wären, es aber nicht können, weil wir ausgerechnet dem Zweifel die falsche Aufmerksamkeit schenken. Der Zweifel ist demnach ein Hindernis, der eine wichtige Sache zur Nebensache erklärt. So wird bei dem Klassenreferat zu unserem Leid das eigentliche Thema beiseite-geschoben, um dem Selbstzweifel freie Bahn zu gewähren.

Dennoch unterscheidet Buddha zwischen zwei verschiedenen Arten des Zweifels. Denn Zweifel muss nicht immer schlecht sein. Zum Einen gibt es den lähmenden Zweifel, wie im Beispiel des Klassenreferats. Dieser Zweifel hemmt uns in unserem Fortschreiten und wirft immer wieder neue Bedenken auf, mit denen wir uns beschäftigen. Folglich werden wir unsicher und können uns nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren.

Daneben gibt es aber auch noch den Zweifel als eine Art kritische Haltung. Wäre es nicht schlimm alles zu glauben, was man uns sagt? Buddha appelliert dazu alles zu überprüfen und zu hinterfragen. Denn nur durch eine kritische Haltung ist es möglich z.B. festgefahrene Ansichten und Lebensgewohnheiten zu verändern.  So sucht die kritische Haltung nach der besten Lösung für ein Problem, wohingegen der Zweifel das Finden einer Antwort verhindert.

Was können wir nun tun, um vor der Klasse zu bestehen? Zunächst einmal müssen wir erkennen was uns genau hemmt, denn wenn wir den Ursprung unseres Leidens kennen, können wir die Grenzen besser überschreiten.  Das gilt nicht nur für unser Klassenreferat, sondern für alle anderen Probleme unseres täglichen Lebens. Buddha verglich solche Hindernisse mit Fesseln, die es zu lösen gilt. Lassen wir uns von unseren Zweifeln einnehmen, ziehen wir diese Fesseln immer fester zu. Arbeiten wir aber stetig an uns, lösen sie sich irgendwann und ermöglichen uns einen immer größeren Spielraum. Wenn ihr euch also den Ursprung eures Leids immer bewusst macht, seid ihr euer eigener Houdini, also ein Entfesselungskünstler!

Geschrieben von Lina S.

April 13, 2010   2 Comments